
Der Begriff Integrative Medizin wird bisher sehr unterschiedlich definiert und einer der Hauptaufgaben und -themen des Kongresses ist es, in den Podiumsdiskussionen und Arbeitskreisen Definition und Umfang der Integrativen Medizin zu formulieren.
Videos vom Integrative Medizin Summit Washington DC 2009

Im März 2009 fand in Washinton DC der Integrative Medicine Summit des National Institute of Health statt. 600 eingeladene Gäste von Universitäten, Berufsverbänden, Patientengruppen und relevanten Gesundheitsorganisationen diskuttierten über den wichtigen Schritt einer Integrativen Medizin und der Reformierung des Gesundheitssystems.
Besonders zu empfehlen sind die Videos von
- Dean Ornish, M.D.
Founder, President, and Director, Preventive Medicine Research Institute
- Mehmet Oz, M.D.
FACS, New York-Presbyterian Hospital / Columbia University Medical Center
- Ralph Snyderman, M.D.
Chancellor Emeritus Duke University
- Erminia Guarneri, M.D., FACC
Founder and Medical Director, Scripps Center for Integrative Medicine
- Nancy Adler, Ph.D.
Professor of Psychology, University of California, San Francisco
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Zusammenfassende Prinzipien der Integrativen Medizin*
Integrative Medizin ist eine interdisziplinäre, gesundheits-orientierte Medizin, die den Menschen in seiner Ganzheit (biopsychosozial) sieht und sich dafür einsetzt, neben den biologischen auch die psychischen und sozialen Faktoren des Patienten in der Diagnose und Therapie miteinzubeziehen.
Ihre Behandlungsweise ist gekennzeichnet durch die synergetische Anwendung aller sinnvollen schulmedizinischen und naturheilkundlichen Erkenntnisse.
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Heilpraktikern und allen Heilberuflern.
- Sinnvolle synergetische Anwendung konventioneller High-Tech-Medizin und alternativer, biologischer und natürlicher Behandlungsmethoden.
- Erwägung aller interner und externer Faktoren, die den Gesundheitszustand des Patienten beinflussen (Körper, Psyche, Geist, Soziales Umfeld, Lebensstil).
- Verstärkter Fokus auf Prävention und Förderung eines gesundes Lebensstils.
- Das vermehrte Einsetzen von schonendenen, non-invasiven Behandlungsmethoden.
- Aktivierung der innewohnenden Selbstheilungskräfte nach dem Prinzip der Salutogenese.
- Patientengerechte und gesundheitsfördernde Zusammenarbeit zwischen Praxen, Kliniken und Universitäten.
- Eine gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Patient und Arzt/Therapeut.
- Ermöglichung individualisierter Behandlungsweisen.
- Integrative Medizin ist evidenzbasierend und wissenschaftlich fundiert.
* Basierend auf Definitionen von Dr. Weil, Dr. Ornish und anderen US Integrative Medizin Authoritäten
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